Winter is coming – Hautpflege für Neurodermitis an kalten Tagen
Shownotes
Wenn die Temperaturen sinken und die Luft trockener wird, spüren Menschen mit Neurodermitis die Auswirkungen oft besonders stark. Eine sorgfältige Hautpflege ist daher unerlässlich – wirft aber oft viele Fragen auf: Welche Auswirkungen haben kalte Temperaturen eigentlich auf die Haut, insbesondere bei Neurodermitis? Welche Tipps gibt es, um die Haut bestmöglich vor der Kälte einerseits und der Heizungsluft andererseits zu schützen? Und was sollten Betroffene darüber hinaus in der Winterzeit beachten? Diese und weitere spannende Fragen rund um die Hautpflege bei Neurodermitis im Winter bespricht Moderatorin Alissa Stein mit Co-Moderator Dr. Max Tischler und Kosmetikwissenschaftlerin Dr. Meike Streker in der 16. Folge.
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MAT-DE-2404697-1.0-11/2024 / MAT-DE-2404629-1.0-11/2024
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Dr. Meike Streker [9: Ja, gerne auf, natürlich auf Feuchtigkeitsspender, also so der Klassiker Urea, wissen wir einfach auch anhand von Wissenschaft, dass es wirklich der Haut gut tut, auch der trockenen Haut, weil, zum einen spendet Urea von außen Feuchtigkeit, zum anderen hilft es aber auch den ganzen Feuchtigkeitshaushalt in der Haut wieder in Gange zu bringen, sodass die Haut sich so ein bisschen selbst hilft. Ganz wichtig, dann eben auf Wirkstoffe, die Fette in unserer Hautbarriere imitieren können, das sind sogenannte Emollienzien, das ist eigentlich, sind die Wirkstoffe bei Neurodermitis, und da zählen Ceramide zu. Das Problem ist, wenn ich jetzt eine ceramidhaltige Creme habe, die mir angeboten wird, das Ceramide relativ kostenintensiv sind, also die sind einfach teuer, und wenn dann eine Creme aber sehr günstig ist, dann können wir davon ausgehen, dass da nicht so ein hoher Anteil an Ceramiden drin ist, die eigentlich toll für die Haut wären. Also eine Ceramid-Creme ist meistens etwas teuer. Die darf dann auch zurecht mal ein bisschen mehr kosten. Wir wissen eben, dass Ceramide bei dem Neurodermitiker, bei der Neurodermitikerin eben in der Haut fehlen, das macht absolut Sinn, dann auf diese zurückzugreifen. Ja, und ansonsten alle Wirkstoffe, die die Barriere stabilisieren. Dazu zählt auch Panthenol, so als Klassiker, oder auch Niaciamid.
Alissa Stein: Vielen lieben Dank. Ich glaube, da können wir alle was lernen und haben hoffentlich jetzt auch mitgeschrieben. Max, nach einem langen kalten Tag, da scheint ja auch so ein warmes Bad verlockend. Ich persönlich mag das auch total gerne, um mich dann aufzuwärmen. Was sollte ich denn bedenken, wenn ich an kalten Tagen gerne ein Bad nehmen möchte?
Dr. Max Tischler: Ja, ich kann das absolut nachvollziehen, dass nicht nur Du, sondern ganz, ganz viele andere Menschen natürlich dieses warme Bad mögen, aber ich finde es gut, wenn das Bad warm ist, und man sollte vermeiden sehr, sehr heiße Bäder zu nehmen und die dann auch noch, ja, sehr, sehr, sehr auszudehnen, also dass man eben sehr lange in der Badewanne z. B. bleibt, da diese die Haut dann eben austrocknen können, diese langen Bäder. Besser ist es dann eben das ganze lauwarm zu machen, dazu dann vielleicht auch milde, ein bisschen rückfettende Badezusätze zu nehmen und eben so ein bisschen auch auf die Uhr zu schauen, so schön es auch in der warmen Badewanne ist, dann eben die Haut nicht durch eine zu lange Badezeit und somit zu langem Wasserkontakt noch zusätzlich und unnötig zu belasten. Wichtig ist natürlich: nach dem Baden, wie immer gilt dann, die Haut sofort mit einer reichhaltigen Hautpflege eben einzucremen, damit der Feuchtigkeitsverlust, der ja logischerweise durch den Wasserkontakt und das Baden entsteht, möglichst geringgehalten wird.
Dr. Meike Streker: Vielleicht kann ich hier noch ein ganz kleinen Tipp ergänzen, zu dem, was Max schon alles gesagt hat, das war voll auf den Punkt. Wenn ich an ein schönes warmes gemütliches Bad denke, dann sehe ich gleich ganz viel Schaum, und ich glaube, so geht es vielen von Euch da draußen auch. Aber leider ist es so, dass tatsächlich so eine Faustregel gilt, je mehr Schaum ein Badezusatz produziert, desto aggressiver ist er tatsächlich für die Haut. Deswegen, wie Max schon sagte, lieber auf Badezusätze zurückgreifen, die eher fetthaltig, ölhaltig sind, den Zusatz „Milch“ haben, das ist schonender für unsere Hautbarriere.
Alissa Stein: Meike, Du hattest das vorhin so schön gesagt, die Haut ist eigentlich für Dich wie so ein Kleidungsstück, vielleicht hast Du aber trotzdem auch noch Tipps für uns, was ich bei der Wahl der Kleidung im Winter beachten sollte, um meine Haut nicht zusätzlich zu reizen?
Dr. Meike Streker: Ja, unbedingt auf natürliche Stoffe zurückgreifen, ja, Wolle ist auch ein natürlicher Rohstoff in der Textilindustrie, aber Wolle, und ich glaube, das können alle, die eine empfindliche Haut haben, alle, die unter Neurodermitis leiden, auch nachempfinden, Wolle ist einfach unangenehm und die Fasern pieken, die verursachen ein Jucken, unangenehmes Gefühl, das ist etwas, wo, so schön es eigentlich ist, weil Wolle ja eben wärmt, etwas, worauf man dann verzichten sollte. Lieber auf Baumwolle, Seide, das sind alles Textilien, die neurodermitische Haut gerne mag. Plastik in der Kleidung, ich sag das jetzt so salopp, also synthetische Fasern sind auch eher ungünstig für eine empfindliche Haut.
Alissa Stein: Klar, jetzt haben wir über das Thema Kleidung und über die Hautpflege gesprochen, was ja aber häufig auch noch in der Winterzeit, sprich dann auch in der Vorweihnachtszeit hinzu kommt, ist diese hektische Vorweihnachtszeit und die bei vielen ja auch dann Stress verursacht. Max, wie wirkt sich denn Stress auf die Haut aus und was können Betroffene tun, um stressbedingte Hautprobleme in dieser Zeit zu minimieren?
Dr. Max Tischler: Für viele Neurodermitis-Betroffene ist Stress ein bekannter Trigger, das berichten mir wirklich viele Patienten in der Praxis. Häufig kann eben der Stress dazu führen, dass sich der Hautzustand verschlechtert, deshalb gilt es, ehrlich gesagt, vor allem auch gerade in der kalten Jahreszeit, wo die Haut ja eh schon ein bisschen belasteter ist, diese Stresssituation, diese Belastungssituation, wenn möglich, zu vermeiden. Wenn Dir das jetzt nicht ganz einfach möglich ist und Du vielleicht selber noch gar keine richtige Methode da gefunden hast, dann kann man durchaus mal schauen, dass man Stressbewältigungs-Methoden wie Entspannungstechniken nutzt, die dann helfen können, eben auch das seelische Wohlbefinden zu verbessern. Dazu kannst Du z. B. Yoga machen, Meditation, aber auch ganz einfache Atemübungen können hier helfen und man kann es zumindest mal einmal ausprobieren und schauen, ob man hierdurch mit dem Stress etwas besser klar kommt und sich selber so ein bisschen besser entspannen kann. Natürlich hilft es auch, wenn man irgendwie eine gute Zeitplanung hat, sodass der Alltagsstress möglichst gut reduziert wird, und ich kann Dir da, ehrlich gesagt, nur raten, suche Dir genau das aus, was Dir gut tut und womit Du am besten klarkommst. Da gibt es wirklich kein Patentrezept, was für jeden gilt, sondern, da muss man einfach ein wenig individuell schauen.
Alissa Stein: Ja, aber wir können echt an dieser Stelle schon mal festhalten, dass der Winter eine große Herausforderung ist, deswegen würde ich gerne von Euch beiden einmal wissen, wie kann ich denn den Juckreiz und die Hautreizungen, die im Winter häufig zunehmen, effektiv lindern? Meike, vielleicht kannst Du einmal starten.
Dr. Meike Streker: Da gibt es gerade eine ganz neue Studie zu und die greift in dieses Thema Neuro-Kosmetik, wo ich eingangs drüber gesprochen hatte. Es zeigt tatsächlich, wenn Du als Neurodermitikerin oder als Neurodermitiker Deine Creme mittels Massage aufträgst, vielleicht hast Du auch das Glück, dass Dein Partner oder Deine Freundin und Freund Dir die Creme mal in Form einer Massage auftragen kann, dass das tatsächlich zum einen eben die Massage an sich und zum anderen eben die richtige Auswahl einer Creme mit Emollienzien, über das alles, was wir besprochen haben, zusammen tatsächlich diesen Juck-Kratz-Kreislauf unterbrechen kann.
Alissa Stein: Ah, mega, ich glaube, das ist ein gutes Argument für zuhause. Max, hast Du noch einen Tipp?
Dr. Max Tischler: Ja, also, was man natürlich hier aus der Praxis kennt und was ich häufig empfehle, dass sind auch so Klassiker wie, man nennt es vielleicht feuchte Wickel, oder vor allem das, was ich gerne empfehle sind fett-feuchte Umschläge, sodass halt gerade eben bei offenen und nässenden Stellen hier nochmal eine verstärkte Wirkung erreicht werden kann, um gerade auch den, ja, den Juckreiz zu lindern, und man darf aber bei allem nicht vergessen, denn wir haben natürlich ganz, ganz viele Möglichkeiten und Tipps und Tricks auch jetzt hier schon gesagt und in den vergangenen Podcast-Folgen, aber wenn das alles nicht hilft, dann kann ich immer nur appellieren, dann geht zu Eurem Dermatologen und zu Eurer Dermatologin und fragt, was kann man denn noch machen, denn es gibt ja noch weitere Behandlungsmöglichkeiten, um eben die Neurodermitis dann auch gerade langfristig und vor allem dann gerade im Winter auch in den Griff zu bekommen. Das muss man dann aber vielleicht nochmal dezidiert fragen und ansprechen und dafür sind die Hautärztinnen und Hautärzte für Euch auch gerne da.
Alissa Stein: Ich glaube, die nächste Frage, die ich an Euch habe, die ist wirklich für alle relevant, weil, ich glaube, wir alle haben im Winter mit, ja, sehr, sehr trockener Haut gerade an den Händen und im Gesicht zu kämpfen. Was kann ich denn gegen trockene Haut tun, insbesondere eben in diesen Bereichen, Meike?
Dr. Meike Streker: Ja, bei den Händen sofort der Griff zu den Handschuhen, also in dem Moment sind sie auch angezogen und geschützt. Das können wir natürlich beim Gesicht nicht so machen und die Hände natürlich auch weiterhin eincremen, besonders Urea-haltige Produkte würde ich dann im Winter unbedingt empfehlen. Auch gerne Handcremes die bapsen, die sich nicht so toll anfühlen, stellt sie Euch am besten auf den Nachttisch und cremt Euch dann zur Nacht die Hände richtig dick ein, dann ist es egal, dann fasst Ihr nichts mehr an und dann kann die Creme gut in die Haut einziehen. Beim Gesicht ist es ein bisschen anders. Das Gesicht können wir eben nicht durch einen Handschuh oder so schützen, durch Kleidung, das ist schwieriger, aber hier ist es eben ganz wichtig, dass wir, dass auch da eine reichhaltige Creme als Schutz aufgetragen wird. Und wir Frauen, aber letztlich auch Männer, können auch dann noch mineralisches Puder auftragen, was zusätzlich noch so einen kleinen Schutz und natürlich einen leichten Make-up-Effekt mit sich bringt.
Alissa Stein: Ja, wunderbar, Du hattest uns ja auch schon ganz viele Tipps gegeben in unserer siebten Podcast-Folge „Crème de la Crème – Hautpflege bei Neurodermitis“, findet Ihr natürlich auf allen gängigen Audio-Plattformen, und ja, besonders in der kalten Jahreszeit, da leiden viele Menschen auch unter trockenen eingerissenen Lippen, da kann ich selber auch ein Lied von singen, was sehr unangenehm sein kann. Hast Du hier vielleicht auch nochmal hilfreiche Tipps für uns alle?
Dr. Meike Streker: Ja, unbedingt am besten jetzt schon anfangen, also gar nicht erst die Lippen so trocken werden lassen, also präventiv auf jeden Fall schon arbeiten und nicht erst, ja, Lippenpflege-Creme auftragen, wenn die Lippen schon kaputt sind. Also in dem Moment, wo man schon unterbewusst merkt, ich lecke vielleicht einmal mehr, ich befeuchte meine Lippen einmal mehr, als ich das vielleicht jetzt im Sommer gemacht habe, wirklich schon zu den Produkten greifen oder genau wie die Handcreme auf den Nachttisch eine reichhaltige lipidhaltige Pflege für die Lippen stellen, und das sind dann meistens nicht diese, ja, tollen Sticks, die man überall in der Handtasche oder sonst wo mit sich tragen kann, sondern, die richtig intensiven, reichhaltigen Lippenpflege-Produkte kommen dann ja auch meistens in einer Cremetube einher und nicht in der Stickform.
Alissa Stein: Vielen lieben Dank. Lass uns nochmal über die Kopfhaut sprechen, die ja auch sehr strapaziert wird. Was hilft bei juckender und schuppender Kopfhaut, die durch die Reize im Winter strapaziert ist, Max?
Dr. Max Tischler: Ja, da macht es natürlich erstmal Sinn, die Kopfhaut immer ein bisschen zu schützen, dann eben durch Kleidung, durch eine Mütze oder ähnliche. Und wenn ich dann aber die Schuppen auf der Kopfhaut habe, dann sollte man milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos verwenden, die eben dann auch genau für diese empfindliche, trockene und, ja, manchmal auch dann eben doch auch stark juckende Kopfhaut entwickelt wurden, und da ist es wichtig, dass man beim Haarewaschen eben darauf achtet, dass das Wasser nicht zu heißt ist, damit es nicht noch zusätzlich die Kopfhaut austrocknet und, wenn man die Haare danach föhnt, dass man eben auch da nicht zu heiß, nicht zu lange den Föhn auf die Haare und somit den Kopf, die Kopfhaut auch hält, weil auch alles das führt zu einer Austrocknung der Kopfhaut und zu einer Verschlimmerung der Symptome.
Alissa Stein: Danke schön. Meike, hast Du da noch Ergänzungen?
Dr. Meike Streker: Ja, gerade bei Neurodermitis würde ich darauf achten, die Haare vielleicht separat zu waschen. Ich weiß, das ist jetzt wieder ein komisches Bild, aber letztlich tropfen die ganzen Shampooreste, vielleicht noch von Eurer Spülung die Pflegewirkstoffe, alles über Euren Körper runter, und Ihr habt jetzt ja schon von Max gehört, Wasserkontakt, vor allem zu warm, das mag die Haut einfach nicht so gerne und da macht es einfach Sinn, die Haare separat zu waschen, sodass eben, ja, diese ganzen Reste von Spülung, Shampoo etc. eben nicht am Körper runterläuft.
Alissa Stein: Auf jeden Fall. Ja, ich denke, wir haben wieder einmal gesehen, dass Hautpflege ein wichtiges Thema bei Neurodermitis ist. Viele Betroffene, die stehen daher ja vor der Frage, an wen sie sich wenden sollten, wenn sie Unterstützung benötigen. Max, soll ich bei Fragen zur Hautpflege zum Dermatologen bzw. zur Dermatologin oder doch eher zum Kosmetiker bzw. zur Kosmetikerin gehen?
Dr. Max Tischler: Mensch, jetzt bin ich ja der Hautarzt hier in der Runde, da muss ich natürlich auch sagen, dass der erste Weg doch zum Dermatologen oder zur Dermatologin führen sollte. Da gibt es natürlich auch Tipps zum Thema Hautpflege und Unterstützung zum Thema Hautpflege. Es heißt aber weiß Gott nicht, dass Kosmetikerinnen und Kosmetiker dann eben gar nicht aufgesucht werden sollten, sondern ich glaube, die Kombination macht es aus, man sollte nur eben darauf achten, dass Kosmetikerinnen und Kosmetiker dann entsprechend geschult sind. Das können eben professionell ausgebildete Kosmetiker und Kosmetikerinnen sein, aber eben auch einige Ärztinnen und Ärzte bieten halt ein angeschlossenes Kosmetikinstitut an, die Hautarztpraxis an, sodass eben dann eng zusammengearbeitet wird und ein Konzept erstellt werden kann, was dann eben für die jeweilige Haut, Hauterkrankung dann eben auch perfekt ist und dann super-gut zusammenpasst.
Alissa Stein: Absolut. Ja, die Zeit, die ist mal wieder verflogen und unser Podcast, der nähert sich so langsam dem Ende, aber natürlich nicht, bevor ich Euch abschließend um einen weiteren Tipp rund um die Hautpflege bei Neurodermitis im Winter gefragt habe. Also gibt es etwas, was Ihr den Betroffenen noch gerne mit auf dem Weg geben möchtet? Meike, magst Du hier starten?
Dr. Meike Streker: Ja, sehr gerne. Also wir haben jetzt ja um das Verpacken sowohl durch Kleidung als auch durch Cremes gesprochen, wir haben ein bisschen das Thema Achtsamkeit mit eingebaut, also das passt schon mal. Und um das Ganze eigentlich rundum abschließen zu können, würde ich eben Euch bitten darauf zu achten, dass Ihr eben auch Eure Ernährung im Winter im Fokus habt, denn jetzt kommt ja die wundervolle Weihnachtszeit und da sind ja so viele Verführungen da draußen, die nicht immer gut für unsere Haut und unsere Hautgesundheit sind, deswegen weiterhin eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit im Fokus haben.
Alissa Stein: Alles klar. Max, was ist Dein abschließender Tipp?
Dr. Max Tischler: Ich sage gerne, Vorsorge ist tatsächlich besser als die Nachsorge. Also frühzeitig anfangen, jetzt auch schon in der Herbstzeit, die langsam ausklingt, dann eben anfangen und dann eben auf die entsprechenden Pflegeprodukte achten und dann kommt man auch ganz gut durch den Winter.
Alissa Stein: Wunderbar, ich danke Euch beiden ganz, ganz herzlich. Ich finde, da war eine Menge an sehr hilfreichen Tipps wieder mit dabei, ganz viele Ratschläge, die wir alle umsetzen können und vor alle auch jetzt umsetzen sollten, bevor es dann so richtig knackig kalt wird. Also danke Euch für den spannenden Einblick in das Thema Hautpflege bei Neurodermitis im Winter. Danke, liebe Meike, dass Du Dein Expertenwissen heute mit uns geteilt hast, und vielen Dank Euch beiden für den interessanten Austausch. Ich freue mich sehr, dass Ihr dabei wart, liebe Meike und lieber Max.
Dr. Meike Streker: Ja, vielen Dank, wie immer richtig viel Spaß mit Euch beiden gemacht.
Dr. Max Tischler: Es war wirklich klasse und ich glaube, was ganz, ganz wichtig ist, dass Patientinnen und Patienten dann eben auch für den Winter gewappnet sind und da hilft natürlich diese Podcast-Folge einfach sehr gut bei.
Alissa Stein: Perfekt zusammengefasst. Ja, spannende Tipps und Infos rund um ein Thema, das sehr viele von Euch beschäftigt, das gibt es auch in unserer nächsten Folge für Euch, denn, wir haben wieder einen tollen Gast und sprechen gemeinsam über Mythen und Vorurteile bei Neurodermitis. Seid gespannt und abonniert unseren Podcast, damit Ihr die kommende Folge auf keinen Fall verpasst. Ihr möchtet die Zeit dazwischen nutzen und Euch weiter über Neurodermitis informieren und mit anderen Betroffenen austauschen? Dann schaut doch gerne mal auf unserer Webseite Leben-mit-Neurodermitis.info und unserem Instagram-Kanal Leben_mit_Neurodermitis.info vorbei. Ihr habt noch weitere Fragen rund um das Leben mit Neurodermitis? Ja, dann schickt uns gerne eine Direktnachricht über unseren Instagram-Kanal. Und wenn Euch diese Podcast-Folge gefallen hat, dann freuen wir uns riesig über eine 5-Sterne-Bewertung. Das geht bei Spotify z. B. auch ganz, ganz schnell. Ihr müsst dazu nur links oben bei unserer Show auf die Sterne klicken. Ganz lieben Dank fürs Zuhören und dann bis zum nächsten Mal.
Alissa Stein: Die Folge wurde präsentiert von Sanofi.
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